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Die vier Jahreszeiten/Das Glühen
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Die vier Jahreszeiten/Das Glühen

Nordhausen

Ballettdoppelabend von Ivan Alboresi und Adi Salant DIE VIER JAHRESZEITEN Ballett von Ivan Alboresi Uraufführung DAS GLÜHEN Ballett von Adi Salant Uraufführung Geeignet ab 10 JahrenDauer: ca. 1 h 40 min (inkl. Pause) Die Compagnie Ballett TN LOS! mit ihrem Ballettdirektor Ivan Alboresi ist längst ein großer Name in der internationalen Tanzwelt. Das hat sie natürlich zum einen der intensiven Arbeit mit ihm zu verdanken, aus der Neuinterpretation von Klassikern (zuletzt »Giselle«) oder Eigenschöpfungen (z.B. »Virginia Woolf«) hervorgegangen sind. Darüber hinaus gewinnt die Compagnie seit Jahren auch durch die Zusammenarbeit mit weltweit renommierten Gastchoreograf:innen. Für diese Saison hat Ivan Alboresi die israelische Choreografin Adi Salant eingeladen, ein neues Stück für das Ballett TN LOS! zu kreieren. Unter dem kraftvollen Titel »Das Glühen« widmet sich die international wirkende Künstlerin dem »inneren Licht«, der Energie in uns, wie sie sagt, »die unsere Bewegungen, Gefühle und Verbindungen zur Welt antreibt«. Ihr Stück bewegt sich dabei durch eine fortlaufend sich verändernde Intensität von Licht, zeigt tiefe Schatten ebenso wie strahlendes Glühen. Auf eine andere Weise geht es auch Ivan Alboresi in seiner neuen Choreografie um Licht. Der Zyklus der vier Jahreszeiten steht in seiner Deutung für den steten Wandel in der Liebe und den Kreislauf von Beziehungen. Sinnbild dafür sind nicht zuletzt sich fortlaufend wandelnde Lichtverhältnisse. Grundlage für sein neuestes Werk sind die berühmten Konzerte »Die vier Jahreszeiten« von Antonio Vivaldi in der Bearbeitung durch den britischen Komponisten Max Richter (*1966). Diese entlockt der bekannten Musik eine ganze neue, bunte Palette an Klangfarben. Übrigens: Vivaldis »Die vier Jahreszeiten« gehören heute zu den weltweit am meisten gespielten Werken der klassischen Musik. Kaum zu glauben: Der Zyklus war fast 200 Jahre lang komplett vergessen. Dabei wurde der Geigenvirtuose und komponierende Vielschreiber im Venedig des frühen 18. Jahrhunderts als Star gefeiert. 45 Minuten vor allen Aufführungen bieten wir eine Einführung in diesen Ballettabend an.     Sonderveranstaltungen mit Themenbezug: Inszenierungseinführungen mit Theaterfrühstück: 25.01.2026, 11.00 Uhr, Theater Nordhausen, Theater im Anbau (Foyer), mit Theaterfrühstück ab 10.30 Uhr Ballett hautnah »Die vier Jahreszeiten«/»Das Glühen«: 10.02.2026, 19.00 Uhr, Theater Nordhausen, Theater im Anbau Mit diesem Angebot geben wir Ihnen in einer öffentlichen Probe einen Vorgeschmack auf Premieren im Ballett. Ballettdirektor Ivan Alboresi arbeitet mit seinen Tänzer:innen an Ausschnitten des aktuellen Stücks und zeigt, wie eine Choreografie entsteht und was ihm wichtig ist. Hintergründe zum Werk und zur Choreografie durch Ivan Alboresi, Gastchoreografin Adi Salant und unsere Chefdramaturgin Juliane Hirschmann runden die ca. einstündige Veranstaltung ab. Nachgespräche mit Ivan Alboresi und Juliane Hirschmann: 28.03., 22.05.2026, Theater Nordhausen, Theater im Anbau (Foyer)Das Ballett als wortlose Kunst öffnet zumeist sehr viel mehr Deutungsräume als es das Musik- und Sprechtheater tut. Was hat sich der Choreograf mit seiner Arbeit gedacht? Wie sind bestimmte tänzerische Abläufe zu verstehen? Zu den beiden Ballettabenden in dieser Spielzeit bieten wir verschiedene Nachgespräche mit Ballettdirektor Ivan Alboresi an, der gerne auf Ihre Fragen eingeht, sich über unmittelbare Reaktionen auf das Erlebte sowie direktes Feedback freut und mit Ihnen, liebes Publikum, ins Gespräch kommt.

Öffentliche Führung: „Kaiserpfalz – Reichsabtei – Propstei“
Führungen
13. April 2026

Öffentliche Führung: „Kaiserpfalz – Reichsabtei – Propstei“

Kaiserpfalz OT Memleben

Gäste erleben bei dieser Führung das gesamte Klostergelände in Memleben. Sie erhalten einen Überblick über die wechselvolle Geschichte des Klosters, besuchen den Garten und besichtigen die imposante Architektur der zwei ehemaligen Klosterkirchen mit spätromanischer Krypta.

Ferienschnupperkurs
Sonstiges
14. April 2026

Ferienschnupperkurs

Wiehe

Ferienschnupperkurs bei der Schalmeienkapelle WieheDu hast in den Ferien nichts vor ?Du magst Musik ?Du möchtest ein Instrument spielen lernen ?Du solltest mind. 8 Jahre alt sein !Dann komm zu uns in den Schnupperkurs nach Wiehe !14. bis 16.April 2026 von 10-12.00 Uhrim Vereinsheim am Sportplatz in Wiehe Im Gewerbegebiet

Thematiches Frauenfrühstück
Sonstiges
14. April 2026

Thematiches Frauenfrühstück

Roßleben-Wiehe OT Roßleben

Das thematisches Frauenfrühstück bietet einen geschützten, inspirierenden Raum, in dem Frauen miteinander ins Gespräch kommen, neue Impulse erhalten und Gemeinschaft erleben. In entspannter Atmosphäre genießen die Teilnehmerinnen ein liebevoll vorbereitetes Frühstück und tauschen sich über ein zuvor gewähltes Thema aus — etwa Lebensbalance, Freundschaft, Glauben, Kreativität, Gesundheit oder persönliche Weiterentwicklung. Ziel ist es, Frauen zu stärken, zu ermutigen und ihnen eine Auszeit vom Alltag zu schenken. Neben dem inhaltlichen Teil bleibt genügend Zeit für Begegnung, Austausch und neue Kontakte.

Fahr Rad...aber sicher
Sonstiges
14. April 2026

Fahr Rad...aber sicher

Roßleben- Wiehe

Die Kyffhäuser- Verkehrswacht Artern e.V. bietet für alle Kinder und Jugendlichen einen Verkehrssicherheitstag an. Bringt Euere Helme und Fahrräder mit, die wir auf den richtikgen Sitz bzw. auf Verkehrssicherheit überprüfen.Es wird einen Fahrradsimnulator geben, auf dem könnt Ihr Euer Reaktionsvermögen testen. Dazu wird das IPS eingesetzt. Wir haben verschiedene Geschicklichkeitsspiele dabei. Es wird einen Radparcours geben, bei dem verschiedene Aktionselemente eingebaut sind.Ihr sehr eine Menge Spass, aber auch viel Lehrreiches in Sachen Strassenverkehr.Die Vderanstaltung ist kostenfrei

Ferienschnupperkurs
Sonstiges
15. April 2026

Ferienschnupperkurs

Wiehe

Schnupperkurs bei der Schalmeienkapelle Wiehe

Öffentliche Ausstellungsführung durch die Dauerausstellung “Wissen+Macht”
Führungen
15. April 2026

Öffentliche Ausstellungsführung durch die Dauerausstellung “Wissen+Macht”

Kaiserpfalz OT Memleben

Im Hochmittelalter entwickelte sich an Saale und Unstrut eine lebendige Klosterlandschaft mit einer Vielzahl von Klosterstandorten. Klöster waren Zentren der Kultur und trugen zur Entwicklung der Region bei. Die Dauerausstellung „Wissen + Macht- der heilige Benedikt und die Ottonen“ zeigt anschaulich, wie die Zusammenarbeit zwischen Kloster und weltlicher Herrschaft funktionierte.

Ferienschnupperkurs
Sonstiges
16. April 2026

Ferienschnupperkurs

Wiehe

Schnupperkurs bei der Schalmeienkapelle Wiehe

Leben ist immer lebensgefährlich
Kultur
17. April 2026

Leben ist immer lebensgefährlich

Nordhausen

Ein Erich Kästner-Abend Sirenengesänge von Erich Kästner Kooperation mit dem Schiller-Theater Rudolstadt Geeignet ab 15 Jahren Seiner innig geliebten Mutter schrieb der 1899 geborene Erich Kästner im Jahre 1926: »Wenn ich 30 Jahre bin, will ich, dass man meinen Namen kennt. Bis 35 will ich anerkannt sein. Bis 40 sogar ein bisschen berühmt.« Schon kurze Zeit danach begann Kästners schriftstellerische Karriere wie mit einem Paukenschlag. Weithin bekannt wurde er mit seinen ersten drei Kinderbüchern »Emil und die Detektive« (1929), »Pünktchen und Anton« (1931) und »Das fliegende Klassenzimmer« (1933). Aber auch als Romancier, Journalist, Lyriker, Essayist, Satiriker, Literatur- und Theaterkritiker, Drehbuchautor, Kabarettist und Werbetexter machte sich Kästner im Verlauf seines Lebens weltweit einen Namen. Mit sensibler Beobachtungsgabe, eleganter und eingängiger Sprache sah er illusionslos auf die Zustände seiner Zeit. Während des Nationalsozialismus wurde zeitweilig ein Schreibverbot über ihn verhängt. Freuen Sie sich in dieser Inszenierung des Künstlerduos Alexander Stillmark und Volker Pfüller auf ironische und bissige Gedichte, Lieder und Prosa aus der »Hausapotheke« von Erich Kästner. Seine scharfsichtigen Sirenengesänge sind es allemal wert, wieder entdeckt zu werden. Denn der hoffnungsvolle Pessimist war stets Moralist und Spaßmacher zugleich. Übrigens: Weisheiten des Erich Kästner bieten ebenso zeitloses Vergnügen wie Anstoß zum Nachdenken: »Jedes Lächeln, das du aussendest, kehrt doppelt zu dir zurück.« – »Die Lust an der Macht hat ihren Ursprung nicht in der Stärke, sondern in der Schwäche.« – »Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.« – »An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern.« – »Lasst euch die Kindheit nicht austreiben!«     Sonderveranstaltungen mit Themenbezug: Inszenierungseinführungen mit Theaterfrühstück: 15.03.2026, 11.00 Uhr, Theater Nordhausen, Theater im Anbau (Foyer), mit Theaterfrühstück ab 10.30 Uhr

Öffentliche Führung:„Kaiserpfalz – Reichsabtei – Propstei“
Führungen
18. April 2026

Öffentliche Führung:„Kaiserpfalz – Reichsabtei – Propstei“

Kaiserpfalz OT Memleben

Gäste erleben bei dieser Führung das gesamte Klostergelände in Memleben. Sie erhalten einen Überblick über die wechselvolle Geschichte des Klosters, besuchen den Garten und besichtigen die imposante Architektur der zwei ehemaligen Klosterkirchen mit spätromanischer Krypta.

Fachvortrag: Schreibt Wetter Geschichte? -
Sonstiges
18. April 2026

Fachvortrag: Schreibt Wetter Geschichte? -

Kaiserpfalz OT Memleben

Fachvortrag: Schreibt Wetter Geschichte? - Umweltgeschichte des Spätmittelalters und der Frühneuzeit (1300 -1800) Prof. Dr. Uwe Schirmer (Friedrich-Schiller-Universität Jena) Legendär sind manch historische Schlachten, die von Wetterlagen entschieden wurden. Doch welchen Einfluss haben langfristige klimatische Veränderungen tatsächlich auf den Lauf der Geschichte? Der Historiker Uwe Schirmer stellt in seinem Vortrag neueste Erkenntnisse moderner Temperatur- und Niederschlagsrekonstruktionen der Vergangenheit vor. Dabei zeigt er anhand von spannenden Quellen aus mitteldeutschen Archiven die Auswirkungen von historischen Klimaphänomenen.

5. Sinfoniekonzert
Kultur
18. April 2026

5. Sinfoniekonzert

Sondershausen

»Seelenlandschaften« »Seelenlandschaften« Russische Musik von zwei Komponisten, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten: hier der zurückhaltende, von Selbstzweifeln geplagte Peter Tschaikowsky; dort der weltläufige Starpianist Sergei Prokofjew, einst Bürgerschreck, später Aushängeschild der Sowjetunion. Und doch verbindet die beiden Musiker mehr als ihre Nationalität – das zeigt dieser Abend mit zwei ihrer Orchesterwerke und dem Gewandhaus-Cellisten Valentino Worlitzsch als Solist. Ungewöhnlich an Prokofjews op. 125 ist nicht nur der Titel, sondern auch seine Entstehung. 1933 als Cellokonzert entworfen und mehrfach überarbeitet, wurde es 1950 für den jungen Mstislaw Rostropowitsch praktisch noch einmal neu geschrieben. Aus dem traditionellen Dialog von Solo und Orchester formte Prokofjew ein hochspannendes Drama, in dem sich das Individuum immer wieder neu gegen Attacken und Annäherungsversuche von außen bewähren muss – Stalins Umarmungstaktik lässt grüßen. Nun war das Konzept, den Konzertsaal zum Schauplatz künstlerischer Selbstbehauptung zu machen, nicht neu. Schon Tschaikowsky legte in seinen späten Sinfonien regelrechte Lebensbeichten ab. Etwa wenn er die Fünfte mit einem Motto-Thema beginnen lässt, aus dem Resignation und Schicksalsergebenheit sprechen. Zwar entfalten die Folgesätze ein ganzes Seelenpanorama von Euphorie bis Verzweiflung, von Trost bis Trotz. Aber immer wieder meldet sich das Motto zu Wort; dem Schicksal kann man nicht entkommen … Übrigens: Über kaum ein Werk äußerte sich Tschaikowsky so unterschiedlich wie über seine 5. Sinfonie. Nach anfänglichen Problemen schloss er sie »zufrieden« ab, hielt sie später für »misslungen« und ließ sich erst durch erfolgreiche Aufführungen in Deutschland umstimmen: »Ich liebe sie wieder.«