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2. Sinfoniekonzert

Location

theater-nordhausen
Theater Nordhausen Käthe-Kollwitz-Straße 15
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18:00

Beschreibung

„Tanz und Tränen“

Erst nachdem Claude Debussy seinen Durchbruch mit der Oper „Pelleas et Melisande“ geschafft hatte, konnten sich auch andere seiner Werke durchsetzen, wie die „Petite Suite“ für Klavier zu vier Händen. Sie wurde in den verschiedensten Bearbeitungen eines von Debussys bekanntesten Werken. Vor allem die letzten beiden Sätze, „Menuet“ und „Ballet“, verbreiten ein tänzerisches Flair. Vorher herrschen eine typisch impressionistische Melancholie und zeitvergessenes Dahinschweben vor.

Jean Sibeliusʼ „Valse triste“ op. 44 ist eine seiner bekanntesten Kompositionen. Auf den ersten Blick könnten die mit den Worten „Valse“ (Walzer, ein Ausdruck rauschender Lebensfreude) und „triste“ (Traurigkeit, Tristesse) assoziierten Inhalte kaum gegensätzlicher sein. Gerade dieser spannungsvolle Gegensatz von Freud und Leid macht aber diese Musik aus und zog sich auch durch Sibeliusʼ Leben. Den Walzer und die anderen drei Stücke unseres Programms entwickelte Sibelius aus dem musikalischen Material seiner Schauspielmusik „Kuolema“ („Tod“) zu Konzertstücken weiter, die seine Naturverbundenheit und Schwermut musikalisch transportieren, besonders auch in der traumgleichen „Szene mit Kranichen“.
Dvořáks „Slawische Tänze“ trocknen dann die Tränen und versprühen pure Lebenslust. Der Komponist Andreas Tarkmann suchte sich aus den zwei Sammlungen, die Dvořák veröffentlichte, drei Tänze heraus und bearbeitete sie für Kammerorchester, wobei er den Charakter der Werke unterstreicht und sie trotzdem etwas leichter, luftiger daherkommen lässt.

Adresse

Theater Nordhausen
Käthe-Kollwitz-Straße 15
Nordhausen

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